Ohne Fachchinesisch
Begriffe einfach erklärt
Was Hosting, Ladezeit, Alternativtext oder Google-Profil bedeuten — kurz erklärt, für Menschen, die einen Betrieb führen und keine Website.
Die Begriffe zum Anhören
Alle Begriffe dieser Seite, vorgelesen von Ihren Ansprechpartnerinnen - zum Anhören nebenbei, im Auto oder in der Werkstatt.
Tonaufnahme, etwa 5:00 Minuten: Von den Ansprechpartnerinnen selbst gelesen, nicht von einer Computerstimme. Ruhiger Raum, Ansteckmikrofon oder Handy nah am Mund, langsam gesprochen.
Zum Nachlesen
Begriffe einfach erklärt. Wir lesen Ihnen vor, was auf dieser Seite steht.
Was ist Hosting? Die Unterbringung Ihrer Website auf einem Server, der rund um die Uhr läuft. Gutes Hosting merkt man nicht: Die Seite ist erreichbar, schnell und gesichert. Bei uns ist es im Paket enthalten.
Was ist eine Domain — und wem gehört sie? Die Adresse Ihrer Website, etwa ihr-betrieb.de. Sie sollte auf Sie als Inhaber eingetragen sein, nicht auf Ihren Dienstleister. Dann können Sie jederzeit wechseln und nehmen Ihre Adresse mit — auch Ihre E-Mail-Adressen hängen daran.
Was ist ein CMS? Ein Content-Management-System: das Programm, mit dem die Inhalte einer Website gepflegt werden, ohne dass man programmieren muss. Texte ändern ist damit leicht. Bilder und neue Seiten brauchen etwas mehr Wissen, damit die Seite nicht langsam wird.
Was bedeutet Ladezeit — und was ist gut? Die Zeit, bis Ihre Seite sichtbar und benutzbar ist. Nach Googles eigenen Grenzwerten gilt eine Seite als gut, wenn der größte sichtbare Inhalt nach höchstens 2,5 Sekunden steht. Die häufigste Bremse sind zu große Bilder.
Was sind die Core Web Vitals? Drei Kennzahlen, mit denen Google misst, wie angenehm eine Seite zu benutzen ist: wie schnell der größte Inhalt erscheint (Largest Contentful Paint, gut bis 2,5 Sekunden), wie schnell die Seite auf einen Klick reagiert (Interaction to Next Paint, gut bis 200 Millisekunden) und wie ruhig sie beim Laden bleibt (Cumulative Layout Shift, gut bis 0,1). Die mittlere Kennzahl hat 2024 den früheren First Input Delay abgelöst. Messen können Sie alle drei kostenlos mit PageSpeed Insights von Google.
Was heißt „mobil optimiert“? Dass die Seite auf dem Telefon genauso gut funktioniert wie am Schreibtisch: dieselben Inhalte, Bilder in passender Größe, Knöpfe, die man mit dem Daumen trifft, eine Telefonnummer, die man antippen kann. Google bewertet Seiten nach ihrer mobilen Fassung. Was dort fehlt, zählt nicht.
Was ist Suchmaschinenoptimierung (SEO)? Alles, was dazu beiträgt, dass Ihre Seite bei Google zu den passenden Suchanfragen weit oben erscheint. Für einen örtlichen Betrieb heißt das vor allem: richtige und vollständige Angaben, Texte, die beantworten, wonach Ihre Kunden suchen, eine schnelle Seite und ein gepflegtes Google-Profil. Tricks gehören nicht dazu.
Was ist ein Keyword? Ein Suchbegriff, mit dem Ihre Kunden nach dem suchen, was Sie anbieten — etwa „Zahnarzt Eimsbüttel“ oder „Heizung warten lassen“. Gute Texte verwenden diese Wörter natürlich. Wer sie zu oft wiederholt, wird von Google eher abgewertet als belohnt.
Was ist Content? Der Inhalt Ihrer Website: Texte, Bilder, Videos. Für Google ist er der wichtigste Maßstab, ob eine Seite zu einer Suche passt. Technisch perfekte Seiten mit alten, nichtssagenden Texten schneiden schlechter ab als einfache Seiten mit guten Antworten.
Was ist das Ranking? Die Reihenfolge, in der Google die Ergebnisse zu einer Suche anzeigt. Sie ist nicht fest: Google passt die Bewertung laufend an. Eine Seite, die vor drei Jahren oben stand, bleibt dort nur, wenn sie gepflegt wird.
Was ist das Google-Unternehmensprofil? Ihr Eintrag in Google Maps und in der Suche: Öffnungszeiten, Telefonnummer, Adresse, Bilder, Bewertungen. Für einen örtlichen Betrieb ist er oft wichtiger als die Website selbst. Die Angaben dort müssen zu denen auf Ihrer Website passen.
Was ist ein Alternativtext? Eine kurze Beschreibung eines Bildes, die im Hintergrund hinterlegt wird. Vorleseprogramme lesen sie blinden und sehbehinderten Menschen vor, und Google versteht dadurch, was auf dem Bild zu sehen ist. Rein schmückende Bilder bekommen bewusst keinen.
Brauche ich ein Cookie-Banner? Nur, wenn Ihre Seite etwas einsetzt, wofür Besucher einwilligen müssen: Analysewerkzeuge, Werbenetzwerke, eingebettete Karten oder Videos, Schriften von fremden Servern. Lässt man das weg, braucht man in der Regel auch kein Banner. Rechtsberatung ist das nicht.
Was verlangt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz? Seit Juni 2025 müssen bestimmte Websites, über die Verbraucher etwas kaufen oder buchen können, barrierefrei nutzbar sein — mit einer Ausnahme für Kleinstunternehmen. Wen es betrifft und was zu tun ist, steht auf unserer Seite Barrierefreiheit.
Was auf eine Firmenseite gehört
Bevor es um Begriffe geht: das, wonach Ihre Kunden zuerst suchen.
- die Telefonnummer, anklickbar und ganz oben
- Adresse und Anfahrt
- Öffnungszeiten, auch an Feiertagen
- eine E-Mail-Adresse
- was Sie anbieten, in den Worten Ihrer Kunden
- wer Sie sind, mit Gesicht
Wer in den ersten Sekunden nicht erkennt, worum es geht und wie er Sie erreicht, sucht weiter. Alles Weitere kommt danach.
Die wichtigsten Begriffe
In der Reihenfolge, in der sie Ihnen meistens begegnen: im Angebot, auf der Rechnung, im Gespräch mit dem Dienstleister.
- Was ist Hosting?
Die Unterbringung Ihrer Website auf einem Server, der rund um die Uhr läuft. Gutes Hosting merkt man nicht: Die Seite ist erreichbar, schnell und gesichert. Bei uns ist es im Paket enthalten.
- Was ist eine Domain — und wem gehört sie?
Die Adresse Ihrer Website, etwa ihr-betrieb.de. Sie sollte auf Sie als Inhaber eingetragen sein, nicht auf Ihren Dienstleister. Dann können Sie jederzeit wechseln und nehmen Ihre Adresse mit — auch Ihre E-Mail-Adressen hängen daran.
- Was ist ein CMS?
Ein Content-Management-System: das Programm, mit dem die Inhalte einer Website gepflegt werden, ohne dass man programmieren muss. Texte ändern ist damit leicht. Bilder und neue Seiten brauchen etwas mehr Wissen, damit die Seite nicht langsam wird.
- Was bedeutet Ladezeit — und was ist gut?
Die Zeit, bis Ihre Seite sichtbar und benutzbar ist. Nach Googles eigenen Grenzwerten gilt eine Seite als gut, wenn der größte sichtbare Inhalt nach höchstens 2,5 Sekunden steht. Die häufigste Bremse sind zu große Bilder.
- Was sind die Core Web Vitals?
Drei Kennzahlen, mit denen Google misst, wie angenehm eine Seite zu benutzen ist: wie schnell der größte Inhalt erscheint (Largest Contentful Paint, gut bis 2,5 Sekunden), wie schnell die Seite auf einen Klick reagiert (Interaction to Next Paint, gut bis 200 Millisekunden) und wie ruhig sie beim Laden bleibt (Cumulative Layout Shift, gut bis 0,1).
Die mittlere Kennzahl hat 2024 den früheren First Input Delay abgelöst. Messen können Sie alle drei kostenlos mit PageSpeed Insights von Google.
- Was heißt „mobil optimiert“?
Dass die Seite auf dem Telefon genauso gut funktioniert wie am Schreibtisch: dieselben Inhalte, Bilder in passender Größe, Knöpfe, die man mit dem Daumen trifft, eine Telefonnummer, die man antippen kann. Google bewertet Seiten nach ihrer mobilen Fassung. Was dort fehlt, zählt nicht.
- Was ist Suchmaschinenoptimierung (SEO)?
Alles, was dazu beiträgt, dass Ihre Seite bei Google zu den passenden Suchanfragen weit oben erscheint. Für einen örtlichen Betrieb heißt das vor allem: richtige und vollständige Angaben, Texte, die beantworten, wonach Ihre Kunden suchen, eine schnelle Seite und ein gepflegtes Google-Profil. Tricks gehören nicht dazu.
- Was ist ein Keyword?
Ein Suchbegriff, mit dem Ihre Kunden nach dem suchen, was Sie anbieten — etwa „Zahnarzt Eimsbüttel“ oder „Heizung warten lassen“. Gute Texte verwenden diese Wörter natürlich. Wer sie zu oft wiederholt, wird von Google eher abgewertet als belohnt.
- Was ist Content?
Der Inhalt Ihrer Website: Texte, Bilder, Videos. Für Google ist er der wichtigste Maßstab, ob eine Seite zu einer Suche passt. Technisch perfekte Seiten mit alten, nichtssagenden Texten schneiden schlechter ab als einfache Seiten mit guten Antworten.
- Was ist das Ranking?
Die Reihenfolge, in der Google die Ergebnisse zu einer Suche anzeigt. Sie ist nicht fest: Google passt die Bewertung laufend an. Eine Seite, die vor drei Jahren oben stand, bleibt dort nur, wenn sie gepflegt wird.
- Was ist das Google-Unternehmensprofil?
Ihr Eintrag in Google Maps und in der Suche: Öffnungszeiten, Telefonnummer, Adresse, Bilder, Bewertungen. Für einen örtlichen Betrieb ist er oft wichtiger als die Website selbst. Die Angaben dort müssen zu denen auf Ihrer Website passen.
- Was ist ein Alternativtext?
Eine kurze Beschreibung eines Bildes, die im Hintergrund hinterlegt wird. Vorleseprogramme lesen sie blinden und sehbehinderten Menschen vor, und Google versteht dadurch, was auf dem Bild zu sehen ist. Rein schmückende Bilder bekommen bewusst keinen.
- Brauche ich ein Cookie-Banner?
Nur, wenn Ihre Seite etwas einsetzt, wofür Besucher einwilligen müssen: Analysewerkzeuge, Werbenetzwerke, eingebettete Karten oder Videos, Schriften von fremden Servern. Lässt man das weg, braucht man in der Regel auch kein Banner. Rechtsberatung ist das nicht.
- Was verlangt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz?
Seit Juni 2025 müssen bestimmte Websites, über die Verbraucher etwas kaufen oder buchen können, barrierefrei nutzbar sein — mit einer Ausnahme für Kleinstunternehmen. Wen es betrifft und was zu tun ist, steht auf unserer Seite Barrierefreiheit.
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